
Grafik 1: Die PASS Riester Engine Zulagenverwaltung unterstützt alle Riester-Produktklassen, auch die jüngste auf der Basis des Eigenheimrentengesetzes (Wohn-Riester).

Bild 2: Das Referenzmodell „Insurance Solutions“ bildet den Vertriebsprozess und die Unternehmensfunktionen über acht Schichten ab. Vom Service Interface (Multi Kanal) bis zur Unternehmenssteuerung (Risikomanagement beinhaltet es Komponenten und einzelne Services. Türkis dargestellt ist der Abdeckungsgrad der PASS-Lösungen.
Klar im Trend liegen sichere Anlagen, wie sie etwa die privaten Bausparkassen bieten. Diese haben im Jahr 2008 die Rekordsumme von fast 31 Milliarden Euro an Baugeldern ausgezahlt und neue Bausparverträge über eine Summe von mehr als 62 Milliarden Euro abgeschlossen. Zu diesem Erfolg trugen auch die Wohn-Riester-Verträge bei, deren Zulagen sich viele Sparer für 2008 noch gesichert haben.
Im Jahr 2008 haben die privaten Bausparkassen Baugelder in Höhe von fast 31 Milliarden Euro ausgezahlt, die ganz überwiegend in den Bau, Kauf und die Modernisierung von Wohneigentum fließen. Das entspricht einem Plus von 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt einen neuen Rekord in der 60-jährigen Verbandsgeschichte dar. „Die Bausparer leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Bauindustrie und im Handwerk“, erklärte Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der privaten Bausparkassen. Die Bestmarke belege zugleich die hohe Attraktivität der neuen zinsgünstigen Finanzierungstarife. „Von Kreditklemme kann bei uns keine Rede sein.“ Der Marktanteil der privaten Bausparkassen erhöhte sich in diesem Bereich von 74,3 auf 75,5 Prozent.
„Die Sicherheit des Bausparens“, so Zehnder, „steht bei den Sparern hoch im Kurs. Sie haben genug von risikobehafteten Produkten, die eine schnelle Rendite versprechen.“ Das Jahresendgeschäft sei jedoch auch durch die Änderung bei der Wohnungsbauprämie beflügelt worden. Viele Sparer hätten sich noch die volle Flexibilität der Prämie sichern wollen.
Wohnungsbauprämie beflügelt Geschäft
Für 2009 zeigt sich der Verband überzeugt, dass sich das Bausparen gut behaupten werde. Die kapitalmarktunabhängige Zinsgarantie komme dem Bausparen weiter zugute, zumal die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung zunehme. Die besondere Sicherheit des Bausparsystems als geschlossener Spar- und Finanzierungskreislauf bleibt ein entscheidendes Argument.
Für zusätzliche Impulse sorge der Wohn-Riester. Die Bausparkassen hätten ihren Kunden mit dem Start des Wohn-Riesters im November 2008 sofort zertifizierte Produkte anbieten können und befänden sich jetzt in einer „Pole Position“. Der klassische Bausparvertrag als attraktiver Finanzierungsbaustein mit flexiblen Wechsel- und Verwendungsmöglichkeiten bleibe aber weiter die Basis. Dieser könne auch im wachsenden Energiesparmarkt eingesetzt werden.
Bausparkassen setzen auf die PASS Riester Engine Zulagenverwaltung (REZ)
Die meisten Bausparkassen sind bereits mit zertifizierten Produkten am Markt, beziehungsweise planen den Markteintritt in den kommenden Monaten. „PASS hat bereits einige Häuser, wie die Bausparkasse Mainz, bei deren Produktstart begleitet und wird für diese die riesterspezifische Sachbearbeitung im Rahmen eines Business Process Outsourcings durchführen.“, erklärt Ole Barkmann, Head of Business Development Financial Solutions der PASS Consulting Group. Aktuell laufen weitere Implementierungsprojekte mit gleicher Zielrichtung.
Die Riester Engine Zulagenverwaltung (REZ) ist eine Standardsoftware zur Durchführung der Riester-spezifischen Geschäftsprozesse. Sie wird als produktneutrale Softwarelösung zwischen die Systeme des Anbieters von Riester-Produkten (Bank, Versicherung, Bausparkasse, etc.) und der zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) geschaltet. Die PASS Zulagenverwaltung unterstützt alle spezifischen Geschäftsvorfälle (etwa Kapitalübertragung, schädliche Verwendung, Wohnförderkonto). Zudem verfügt sie über alle notwendigen Meldungstypen von und zur ZfA.
Mit dem vorhandenen Bestandsführungssystem des Finanzdienstleisters wird die Applikation auf Basis standardisierter Schnittstellen individuell eingerichtet.
PASS entwickelt die REZ kontinuierlich weiter und passt sie an die amtlichen Vorgaben an. „Sobald eine Ergänzung veröffentlicht wird, setzen wir diese fristgerecht in der REZ um.“, hebt Ole Barkmann hervor. „Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass sie ihre Meldungen jederzeit gesetzeskonform und rechtzeitig versenden.“
Bei den Betriebs- und Servicemodellen besteht die Wahl aus der gesamten Bandbreite: Vom Lizenzerwerb über SaaS (Software as a Service) bis hin zu BPO (Business Process Outsourcing) und ganz individuellen Modellen ist alles möglich.
Sparer profitieren von Wohn-Riester
Die Bausparkassen haben sich auf Wohn-Riester eingestellt und proftieren davon. Auch für Hauseigentümer lohne es sich, ermittelte die Stiftung Warentest in ihrem umfangreichen Finanztest Ende Januar 2009. In den Finanztest-Modellfällen summieren sich die Vorteile bis zum Rentenbeginn auf 12 600 bis 51 500 Euro. Die Steuern, die im Rentenalter auf die Förderbeträge anfallen, sind in diesen Summen bereits verrechnet.




