Neue Produkte per Klick, die getestet, performant und skalierbar sind, produziert die PASS Software Factory. Sie setzt die Lösungen aus standardisierten Komponenten oder individuell entwickelten Bauteilen zusammen, wobei sich beide Varianten von Teillösungen kombinieren lassen. Dieses Prinzip unterstützt Sie dabei, den Grad der Individualisierung für Ihre Software-Lösung zu bestimmen und so gezielt Investitionen in skalierbare Lösungen zu steuern.
Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt heute in hohem Maße von der Qualität der eingesetzten Software-Lösungen ab. Erweisen sich die Anwendungen als aktuell, sicher und benutzerfreundlich, tragen sie zu schwarzen Zahlen in der Bilanz bei. Trotzdem setzen Geschäftsführer bei IT-Investitionen gerne den Rotstift an. Der Nutzen von Neuanschaffungen muss dann in vielen Fällen mit ROI-Berechnungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen belegt werden. Es gibt jedoch eine Alternative: Der CIO macht sich auf zu neuen Ufern und trifft auf die PASS Software Factory, die kurze Projektlaufzeiten bei gleichzeitig hoher Qualität sichert.
Die Software Factory arbeitet modellbasiert und generiert neue Anwendungen automatisch. Über eine grafische Oberfläche modellieren die Entwickler durch einfache Auswahlprozesse die benötigten Datenbankzugriffe, Import-/Export- Schnittstellen, Prozesse, Services oder Oberflächen und setzen so die spezifischen Anforderungen des Fachkonzeptes um. Auf dieser Basis erstellen die Generatoren der PASS Software Factory die Sourcen oder Skripte der konkreten Anwendung – jeweils für die gewählte Zielarchitektur und -plattform.
„Im Vergleich zur herkömmlichen Programmierung sinken bei der Software-Produktion mit der PASS Software Factory sowohl die Entwicklungszeiten als auch die -kosten signifikant“, so Gerhard Rienecker, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PASS Consulting Group. „Über einen Betrachtungszeitraum von fünf Jahren haben wir Aufwandseinsparungen von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu traditionellen Entwicklungsverfahren erzielt.“ Wer jetzt denkt, die Software Factory würde alle Unternehmen über einen Kamm scheren, der irrt. Sie bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität in allen Bereichen. Auch kleine Unternehmen können eine hochgradig kostengünstige Lösung erhalten. Der Erfüllung individueller Kundenwünsche sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Die Factory garantiert gleichzeitig, dass der Kunde seine Lösung zu einem günstigen Preis und in möglichst kurzer Zeit erhält.
Projekte: Skalierbare Lösungen
Die Virtual Software Factory ist die Basis für Projekt-Lösungen und Software-Pakete. In ihrem Solution Warehouse enthält sie fertige Lösungswelten für bestimmte Branchen. Vollkommen neue Lösungen entstehen in der Software Factory mit Hilfe des Leitsystems und der Generatoren, die auf das Architecture Warehouse zugreifen.
Fachliche Inhalte sind für die Branchen Banken, Versicherungen, Travel, Telekommunikation, Logistik und IT bereits definiert. Alle Anwendungen aus der Software Factory besitzen unabhängig von ihrem Individualitätsgrad einen entscheidenden Vorteil: Sie sind voll skalierbar.
Sowohl bei der Projekt-Entwicklung als auch bei der Software-Konfigurierung unterscheidet PASS drei Ebenen der Individualisierung. Bei Projekten heißen diese Compact, Extended und Customized Solutions (Bild 1). Bei der preiswertesten Variante, der Compact Solution, stehen viele Funktionen wie die Benutzeroberfläche,die Navigation, die Geschäftsprozesse, der Workflow, die Benutzerrollen und -rechte sowie die Schnittstellen bereits fest. Flexibel sind die Keytabs, das Hilfesystem, das Berichtswesen, die Archivierung, die Maßnahmen zur Sicherheit und die Protokollierung. Auch bei der Extended Application sind bestimmte Funktionen fix. Services, Organisation, Benutzerrollen und -rechte sowie Schnittstellen lassen sich jedoch zusätzlich individuell anpassen. Auf der Ebene der Customized Solution hingegen entwickelt PASS mit Hilfe der Factory eine zu 100 Prozent individuelle Lösung.
Der Wechsel zwischen den angebotenen Stufen an Individualisierung ist jederzeit möglich. Ein Unternehmen, das beispielsweise mit einer Compact-Lösung startete, inzwischen gewachsen ist und nun von weiteren Funktionalitäten aus der Software Factory profitieren möchte, kann jederzeit zur Extended-Lösung wechseln.
Software: Vorgefertigte Lösungen
Besonders schnell kommen Kunden zu ihrer Lösung aus der Software Factory, wenn sie auf vorgefertigte Lösungen zugreifen. In der Welt der Software-Lösungen stellen sie sich ihre Pakete rund um einen standardisierten, fachlichen Kern selbst zusammen. Auch hier unterscheiden sich Compact, Extended und Customized Pakete in ihrem Grad der Individualisierung (Bild 2). So könnte man den Besuch in der Solution World beispielsweise mit dem Einkauf in einem Baumarkt vergleichen. Zu einer Tischplatte steht die Auswahl an Tischbeinen fest. Zu einem Schrankkorpus passen bestimmte Türen, Griffe und Einlegböden. So kann man sich aus einzelnen Modulen sein Wohnzimmer zusammenbauen. Dieses Beispiel entspricht dem Compact-Paket. Erweitert man es um spezielle Kundenwünsche, wie in unserem Beispiel eine gepolsterte Sitzfläche, so erfüllt ein Extended Paket diese. Sollen Stuhl- und Tischbeine jedoch höher sein als der Standard vorsieht, sprich, eine Individualanfertigung, erhält man diese Lösung im Rahmen eines Customized Paketes.
Das Beispiel in Bild 3 zeigt, aus welchen Modulen ein Online-Banking-Paket entsteht. Durch das Zusammensetzen der benötigten Teile erhält der Kunde eine umfassende Lösung, die seine Geschäftsprozesse optimal unterstützt. Da alle Komponenten nach denselben technischen Prinzipien aufgebaut sind, lassen sie sich beliebig kombinieren. Eine Prozess-Engine erleichtert das Einpassen der gewählten Lösung in die IT- und Prozessstruktur des jeweiligen Unternehmens. Zusätzlich enthält jedes Modul eine Reihe von Parametrisierungsoptionen, die weitere Anpassungen ermöglichen.
Betrieb: Skalierbare Services
Bei der Bereitstellung von Lösungen bietet PASS gleich vier unterschiedliche Services an, die ebenfalls skalierbar sind. Welcher Service der richtige für einen Kunden ist, hängt im Wesentlichen von dessen Ausgangssituation und seiner Größe ab. So erweist sich beispielsweise für eine kleine Versicherungsagentur, die nur einen Riester-Vertrag anbietet, das On-Demand-Modell als geeignet. Hierbei bezahlt die Agentur pro Vertrag, der mit dem Software-Paket von PASS erfasst wird, 5 Euro. Für ein großes Versicherungsunternehmen hingegen, das 1 Million Verträge jährlich abschließt, würde das On-Demand-Modell zu Ausgaben in Höhe von 5 Millionen Euro führen. In diesem Fall ist das Lizenzmodell bei weitem günstiger. Bei den Compact, Extended und Customized Services laufen die Anwendungen auf Servern im Rechenzentrum von PASS. Die Services unterscheiden sich in der Infrastruktur, dem Serviceinterface, den Servicezeiten und dem Berichtswesen. Nur bei dem Individual Service liegt die Anwendung bei dem Kunden vor Ort. Sämtliche Positionen des Leistungsumfangs werden individuell geregelt. Zumeist ist die Anwendung hochgradig mit der Organisation des Kunden verflochten und speziell geschulte Mitarbeiter von PASS gewährleisten den einwandfreien Betrieb.
Bestimmung des notwendigen Individualitätsgrades
PASS unterstützt Kunden aus den Branchen Banken, Insurance, Travel, Industrie, Telekommunikation und IT mit der Software Factory gleich in drei Bereichen:
- Projekte: Individuelle Lösungen mit hoher Qualität entstehen in Projekten mit kurzer Laufzeit.
- Software: Anwendungen lassen sich durch ihren modularen Aufbau jeweils an die spezifischen Anforderungen der Kunden anpassen.
- Betrieb: PASS bietet flexible Angebote von On-Demand bis hin zum Business Process Outsourcing.
Alle Produkte aus der Software Factory sind voll skalierbar. Generell gilt, dass der Kunde so viel Individualität erhält, wie er benötigt. Zur Bestimmung des Individualitätsgrades einer Software-Lösung bietet PASS seinen Kunden Workshops an, in denen Mengengerüste erarbeitet werden. Für eine erste Analyse stehen die beiden Checklisten für den Grad der Individualisierung bei Projekten und bei Software-Paketen zur Verfügung.







